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AKTUELLES

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Hier finden Sie Informationen über aktuelle Trends, Entwicklungen und Wissenswertes.

[Ausgebucht]

Weiterbildung: Der Grundkurs (A-Kurs) der Energieberater*innen-Ausbildung ist der optimale Einstieg in die Themenkombination Klima, Umwelt, Technik und Energie. Der Kurs wird veranstaltet von der Umweltberatung und ist auch eine Weiterbildung für jene, die bereits in diesem Umfeld tätig sind.

Energieberater*innen unterstützen durch firmenunabhängige Energieberatung beim energiesparenden Bauen, Sanieren und Wohnen. Sie beraten Privatpersonen, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. Die Ausbildung besteht aus dem Grundkurs (A-Kurs) und dem Fortsetzungslehrgang (F-Kurs).

Die Ausbildung zum/zur Energieberater*in vermittelt umfassendes Wissen zum effizienten Einsatz von Energie. Die Teilnehmer*innen lernen, selbstständig Berechnungen zum Energieverbrauch von Gebäuden und zu Einsparpotenzialen für Neubau und Gebäudesanierungen durchzuführen. Der Grundkurs findet in Wien statt.

Veranstalter

Die Umweltberatung

Zielgruppe

Für die Teilnahme am Kurs gibt es keine fachlichen Voraussetzungen. Der Zugang zum Grundkurs steht allen offen. Die Teilnehmer*innen sollten jedoch ein gewisses technisches Grundverständnis mitbringen.

Kosten
980,00 €

Termine

9., 10., 11., 16., 17. und 23.05.2023 – Wien Energie GmbH, Spittelauer Lände 45, 1090 Wien

Link zu Information zur Veranstaltung und Anmeldung

Der neue Leitfaden der Abteilung Energieplanung (MA 20) hat zum Ziel, mehr Bewusstsein rund um Wärmepumpen im Gebäudebestand in Wien zu schaffen und gezielt Eigentümer*innen, Hausverwaltungen und Bauherr*innen zu diesem Thema zu informieren: PDF Download

Mithilfe des Leitfadens sollte es möglich sein, die grundsätzliche Machbarkeit einer Heizungsumstellung eines Gebäudes auf Wärmepumpen bereits im Vorfeld grob zu beurteilen sowie eine erste Abschätzung der möglichen Kosten für eine Umstellung durchzuführen. Wirtschaftlichkeit ist dabei immer ein wichtiges Entscheidungskriterium. Der Leitfaden präsentiert daher anhand eines fiktiven Bestandsgebäudes die zu erwartenden Kosten und die damit verbundene Wirtschaftlichkeit einer Wärmepumpenlösung im Vergleich zu einer herkömmlichen Gasversorgung. Die Ergebnisse zeigen, dass in einem Betrachtungszeitraum von 15 Jahren immer eine gute Wirtschaftlichkeit erzielt werden kann. Weiters liefert der Leitfaden einige wichtige Kostenkennwerte, wie beispielsweise jene für Erdsonden, Steigleitungen, Radiatoren, Kosten pro Wohnung usw., anhand derer bereits eine erste grobe Kostenschätzung für das eigene Gebäude erstellt werden kann. Um auch das Dekarbonisierungspotenzial von Wärmepumpen aufzuzeigen, erfolgt für das fiktive Gebäude ebenso eine ökologische Bewertung. Dabei wird veranschaulicht, dass eine Gasversorgung ca. 6-mal so viel CO₂ ausstößt im Vergleich zu einer Wärmepumpenlösung.

Mit dem aktuellen Solarpotenzialkataster können Sie schnell erkennen, ob und wie gut Ihre Dachfläche in Wien für eine Photovoltaik Anlage geeignet ist. Nähere Details erfahren Sie hier:

Der Solarpotenzialkataster gibt detailliert Auskunft, wie gut Wiens Dachflächen für die solare Nutzung geeignet sind. Seit Oktober 2022 kann er die für eine Photovoltaik Anlage nutzbaren Bereiche eines Daches noch genauer anzeigen. Die Berücksichtigung der Dachform als auch die Verwendung von Erfahrungswerten ermöglicht eine möglichst realitätsnahe Einschätzung der zu erwartenden Anlagenleistung. Nähere Informationen zum Solarpotentialkataster finden Sie hier.

Die Online-Anwendung des Solarpotentialkatasters finden Sie unter „Wien Umweltgut„. Hinweis: im Karteninhalt links bitte den Menüpunkt „Energie“ und den Unterpunkt „Solarpotentialkataster“ aktivieren.

Erläuterungen zur Anwendung des Solarpotentialkatasters

Die Eignung der Dachflächen wird in 3 Kategorien ausgewiesen:

  • Sehr gute Eignung: Solarenergiepotenzial größer als 1.250 kWh/m2und Jahr, Einfärbung in „rot“
  • Gute Eignung: Solarenergiepotenzial 900 bis 1.250 kWh/m2und Jahr, Einfärbung in „orange“
  • Mittlere Eignung: Solarenergiepotenzial 600 bis 900 kWh/m2und Jahr, Einfärbung in „gelb“


Die Angaben basieren auf einer Auswertung von Luftbilddaten aus dem Jahr 2019. Bei der Berechnung des Potentials für Photovoltaik können gebäudespezifische Faktoren wie bauliche und statische Eigenschaften jedoch nicht berücksichtigt werden. Die Informationen im Solarpotentialkataster ermöglichen eine erste grobe Schätzung; ersetzen aber keinesfalls die professionelle Auslegung. Aus den dargestellten Karten beziehungsweise Dateninhalten ist kein Rechtsanspruch ableitbar.

Wir empfehlen, für die Planung der Anlage möglichst frühzeitig Fachleute beizuziehen.  Als anbieterneutrale Beratungsstelle können wir Ihnen leider keine Betriebe direkt empfehlen, jedoch möchten wir Sie auf unsere Website „Anbietende Unternehmen finden“ bzw. auf die PV Profi-Suche vom Bundesverband Photovoltaic Austria hinweisen. Bei der PV-Profisuche von PV Austria erhalten Sie (Filter „Wien“ und „Anlagenerrichter/Planer“) eine gute Übersicht zu kompetenten Unternehmen bzw. finden sich in den Kurzbeschreibungen Informationen zur Fokussierung (bspw. Anlagengröße) der Unternehmen.

Zur Methodik des Solarpotentialkatasters

Der Solarpotenzialkataster basiert auf Daten der Luftbild-Befliegung von Wien aus dem Jahr 2019. Anhand von Bildmatching-Analysen der räumlich überlappenden Luftbilder wurde ein Oberflächenmodell im Raster von 25 Zentimetern berechnet, anhand dessen die Berechnungen zum Solarpotenzialkataster durchgeführt wurden.

Das Update 2022 hat die im Jahr 2019 erarbeiteten Daten als Grundlage genutzt und mittels erweiterter Methode in technische Potenziale überführt. Mehr zur Methodik und Erstellung des Solarpotentialkatasters erfahren Sie hier.

Photovoltaik-Anlagen können seit Juli in Wien einfacher als bisher errichtet werden. So sind kleine Anlagen auf Dächern bis maximal 15 kWp nach dem Wiener Elektrizitätswirtschaftsgesetz 2005 (WElWG 2005) zumeist von der Anzeige- und Bewilligungspflicht befreit. Auch bei größeren Anlagen gibt es Vereinfachungen. Nähere Details erfahren Sie hier:

Für Photovoltaik-Anlagen mit einer Engpassleistung von maximal 15 kW entfällt nach WElWG 2005 die Anzeige- oder Genehmigungspflicht. Diese Ausnahme gilt jedoch nicht für Anlagen, die vertikal montiert sind (beispielsweise an einer Fassade) oder mit einem Stromspeicher betrieben werden.

Anzeigepflichtig nach dem WElWG 2005 sind Photovoltaik-Anlagen daher ab einer Engpassleistung von mehr als 15 kW bis maximal 50 kW.

Vereinfachungen gibt es auch bei größeren Anlagen. Vereinfachte Genehmigungsverfahren nach WElWG 2005 gelten seit Juli für Photovoltaik-Anlagen mit einer Engpassleistung von mehr 50 kW bis maximal 250 kW. Das heißt die Obergrenze für die Anwendbarkeit des vereinfachten Genehmigungsverfahrens wurde von einer Engpassleistung von ursprünglich 100 kW auf nunmehr 250 kW angehoben.

Ab einer Engpassleistung von mehr als 250 kW wird von der MA 64 nach WElWG 2005 eine Augenscheinsverhandlung durchgeführt.

Unabhängig von den Anzeige- und Genehmigungspflichten nach dem WElWG sind die entsprechenden Verfahren nach der Bauordnung für Wien bzw. für den Netzanschluss zu prüfen und durchzuführen. Weiters wird auf die Einhaltung der rechtlichen Anforderungen hingewiesen; insbesondere bezüglich der Themen Brandschutz, Blendung und Statik. Details finden Sie im Verfahrenshandbuch zu den Anzeige-und-Genehmigungspflichten für Photovoltaik Anlagen.

Die Praxis zeigt, dass die meisten Anzeige- und Bewilligungsverfahren von den errichtenden Firmen in Vertretung der künftigen Betreiber*innen eingereicht werden. Für künftige Betreiber*innen von Photovoltaik-Anlagen empfiehlt es sich daher, möglichst rasch erfahrene anlagenerrichtende Unternehmen einzubeziehen, um eine maßgeschneiderte Projektplanung und -umsetzung sowie die professionelle Abwicklung der notwendigen Anzeige- und Bewilligungsverfahren sicherzustellen. Informationen zu anbietenden Unternehmen in Wien finden Sie hier.